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bsk büro + desinghaus - Creating Rooms of Heart - LogoTrends für den digitalen Arbeitsplatz 2021

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Die Zeit ist schnell und die Zukunft ist oft schneller da, als einem lieb ist. Vor allem die Arbeitswelt sieht sich aktuell mit vielen Veränderungen konfrontiert. Alles geht auf Digitalisierung. Wir haben uns mal genauer mit den Trends des digitalen Arbeitsplätzen beschäftigt und ziehen hierfür auch die Ergebnisse einer internen Umfrage zu Rate.Disclaimer: Dieser Artikel ersetzt keinesfalls eine Rechts- oder Unternehmensberatung.

Kategorie: Arbeitskultur

Digital in Richtung Zukunft

Die Zukunft, die Zukunft

Unsere Gegenwart ist wohl die schnelllebigste Zeit, die es je gab. Trends jagen Trends und was heute top-aktuell ist, ist eine Woche später wieder out. Musik, Kleidungsstile, Social Media Trends, alles verändert sich immer schneller. Auch die Arbeitswelt ist mittlerweile Teil dieser Zeit geworden. Zwar ändert diese sich nicht so rasant (zum Glück!), allerdings klopft auch hier die Zukunft an die Tür. Vor allem Krisen wie die Corona-Pandemie befeuern solche Veränderungen. So befindet sich der Arbeitsplatz, so wie wir ihn kennen, immer mehr im Wandel hin zum digitalen Arbeitsplatz. Doch was ist das eigentlich?

Jung, Frisch und Digital

Was ist ein digitaler Arbeitsplatz? Nun, der Trend geht hin zu flexiblen und von einem festen Büro unabhängigen Arbeitsplatz. Arbeiten von wo man will und wann man will. Automatisierte Arbeitsprozesse, vernetzte Strukturen und digitalisierte Unternehmensdaten. Alles kein Problem mehr, wenn das Unternehmen Mitarbeitern einen LapTop oder andere mobile Endgeräte stellt. Es gibt verschiedene Modelle dieser Arbeit: Telearbeit, Remote Work, Home Office etc. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie sorgen für eine bessere Work-Life Balance. Generell haben die Trends des digitalen Arbeitsplatzes viele Vorteile und räumen Mitarbeitern viele Freiheiten ein. So verbinden viele Mitarbeiter laut einer Umfrage damit schnelleres und effektiveres Arbeiten, Flexibilität in der Arbeitsweise und einen Arbeitsfluss mit optimaler Ressourcennutzung.

Smash or Pass?

Der digitale Arbeitsplatz bietet wie alles auf der Welt Vor- und Nachteile. Also stellt sich die Frage: Smash or Pass? Wir haben unsere Mitarbeiter gefragt, welche positiven und negativen Dinge sie damit verbinden. Dabei konnten wir herausfiltern, dass das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten einer der größten Vorteile ist. Die Agilität, die diese Modelle  bietet und die Freiheiten, die es einem Arbeitnehmer in der Lebensgestaltung einräumt, sind ein wichtiger Faktor. Die Arbeit ist besser in den Alltag integrierbar und bestimmt ihn nicht mehr, außerdem ist auch Beratung von Kunden schneller und kostengünstiger machbar, da über digitale Kommunikation beispielsweise ein Fahrweg entfällt. Ein digitaler Arbeitsplatz kann des Weiteren so gewählt werden, dass man bei der Arbeit nicht gestört wird und sich besser und vor allem produktiver auf die Arbeit konzentrieren kann. Künstliche Intelligenz in personalisierten Geräten erleichtern und beschleunigen so manche Tätigkeiten im Arbeitsalltag.

Natürlich ist Gutem auch Schlechtes gegenüber zu setzen. So haben uns viele Teilnehmer der Umfrage mitgeteilt, dass am digitalen Arbeitsplatz häufig der persönliche Kontakt zu Kollegen/innen fehlt und so natürlich auch kein spontaner Informationsaustausch stattfinden kann. Ebenso muss beispielsweise im Home Office ein persönliches “Time Out” erlernt werden, also die Arbeit vom Alltag zu trennen. Daraus folgend kann es auch passieren, dass die Privaträume ggf. zum Arbeitsumfeld werden, was eine Trennung ebenfalls erschwert. So kann es auch schneller zu Ablenkungen bei der Arbeit kommen. Es muss auch erwähnt werden, dass ein digitaler Arbeitsplatz viel Vorbereitung, eine durchdachte Struktur und eine gute Organisation erfordert, was manchen Unternehmen sicher schwer fällt. So mancher digitaler Arbeitsplatz kann unter bestimmten Voraussetzungen auch mal zur Insellösung werden, so dass man beim Arbeiten schnell an digitale Grenzen stößt, verschlüsselte Dateien nicht mit Kunden teilen kann oder keine Ordnerstrukturen an einem Ort zusammengeführt wurden.

Wunschkonzert

Es ist wie mit vielen neuen Dingen: So ganz ausgereift sind die Trends noch nicht. Es gibt einige Dinge, die man am digitalen Arbeitsplatz noch optimieren könnte und die sich Mitarbeiter laut einer Umfrage noch für sich und ihre Arbeit wünschen würden. So sollte der Arbeitgeber sicherstellen, dass gute und technisch ausreichend ausgestattete Betriebsmittel sowie eine gute Internetverbindung gewährleistet sind. Schnittstellen zwischen Geräten, wie z. B. Airdrop von Apple, sollten möglich sein, um den Datentransfer zu erleichtern. Das Unternehmen sollte ebenfalls über eine ganzheitliche Ordnerstruktur auf einem eigenen Server oder einer eigenen Cloud verfügen, so kann das Risiko von Informations-Verlusten minimiert werden. Digitalisierte Geschäftsprozesse und in diesem Bereich geschulte und geförderte Arbeitskräfte bilden ein gutes Fundament für ein solches Vorhaben.  Das alles ist zwar kein Muss, erleichtern allerdings das Arbeiten am digitalen Arbeitsplatz enorm. Es kann dazu führen, dass To Do’s schneller erledigt werden können und übergreifend mehr Struktur ins Unternehmen kommt.

Trends folgen - Ja oder Nein?

Ob man Trends folgt und aktuelle Dinge mitmacht, muss jedes Unternehmen am Ende selbst entscheiden. Allerdings ist es im Bezug auf den digitalen Arbeitsplatz etwas anders. Da dieser generell als Sinnbild für die Digitalisierung steht und sich der Arbeitsplatz der Zukunft mit großer Sicherheit dahingehend weiterentwickeln wird, ist es durchaus sinnvoll und empfehlenswert, digitale Arbeitskonzepte in der eigenen Unternehmensweite in Betracht zu ziehen. Natürlich sollte man stets Vor- und Nachteile abwiegen, allerdings sind gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit durch bessere Work-Life-Balance und mehr Flexibilität ein großes Pro. Es lockt junge Mitarbeiter an und macht das Unternehmen startklar für die Zukunft der Arbeitswelten. Natürlich erfordert es Vertrauen in die eigenen Mitarbeitern, da man diesen viele Freiheiten einräumen muss, allerdings ist es genau das, was auf dem Arbeitsmarkt von Arbeitnehmern gerade gefragt ist. Eine moderne Unternehmenskultur und das Bestehen einer digitalen Arbeitsumgebung neben der herkömmlichen sind durchaus gefragt.